Wirtschafts- und
Arbeitgeberverband Online
Verband der Säge- und Holzindustrie
Baden-Württemberg e.V.
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70174 Stuttgart
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Waldkarte Baden-Würtemberg
Chronik
Für die Gründung und Entwicklung des VSH waren vorhergehende Bestrebungen der Holzindustrie sich zu organisieren von maßgeblicher Bedeutung. Schon im späten 19. Jahrhundert waren Holzinteressenten aus Südwestdeutschland in Vereinen, Genossenschaften und Verbänden aktiv. So zum Beispiel auch in der 1886 gegründeten Süddeutschen Holzgenossenschaft. Vorbildfunktion hatte gewiss auch der „Centralverband von Vereinen deutscher Holzinteressenten“. Zur eigentlichen Keimzelle der Gründung des VSH aber wurde die in den 1890ern gegründete Straßburger Holzbörse, die dem Austausch von Marktinformationen durch südwestdeutsche Marktinteressenten diente.
07.03.1897
Gründung des „Centralverband von Vereinen deutscher Holzinteressenten“ mit Sitz in Düsseldorf (ab 1918 Berlin)
1890er Jahre
Straßburger Holzbörse
1899
Beschluss einen eigenen Verein für den Südwestdeutschen Raum zu gründen
1900
Straßburg: Gründung des „Verein von Holzinteressenten Südwestdeutschlands“
Vorsitzender : Dr.h.c. Hermann Himmelsbach
Geschäftsführung: Heinrich Hertzer
Vorstand: 4-köpfiges Gremium und Beirat mit 12 Sitzen.
Sitz: Freiburg im Breisgau
Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt 100 Mitglieder und umfasste die Gebiete Baden-Württemberg, Hohenzollern, das damals deutsche Elsaß-Lothringen, Rheinland-Pfalz, die preußischen Regierungsgebiete Trier, Koblenz, Aachen und Wiesbaden, sowie einen Teil Südhessens.
Im Frühjahr 1900 trat der Verein dann in den „Centralverband von Vereinen
deutscher Holzinteressenten ein.1902
Gründung eines Holzfachschiedsgerichts des Vereins
1905
Veröffentlichung der „Gebräuche im Südwestdeutschen Holzhandel“
Die „Gebräuche“ dienten in der folgenden Entwicklung als Basis für die Fortschreibung der Handelsusancen
Die „Gebräuche“ dienten in der folgenden Entwicklung als Basis für die Fortschreibung der Handelsusancen
Aufgliederung in 6 Gruppen: Baden, Württemberg, Elsaß-Lothringen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Rheinpreußen-Luxemburg
1910
Straßburg: Jubiläumstagung zum 10 jährigen bestehen.
1914
Frühjahr: letzte Versammlung in Saarbrücken
1914 - 1918
Erster Weltkrieg
Der erste Weltkrieg stellte einen gravierenden Einschnitt in die Entwicklung des Vereins dar. Er diente nun lediglich noch einer Interessenvertretung der Betriebe um sich nicht ganz der staatlichen Anordnung zu unterwerfen.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges verkleinerte sich das Gesamtgebiet um die im Krieg verlorenen Gebiete. Die 6 übrig gebliebenen Gruppen des Vereins, bildeten Zweige aus, so dass insgesamt 12 Gruppen entstanden. En Beispiel für eine Gruppe ist der gemeinsame Arbeitgeberverband für die Sägewerke Badens und Württembergs.
1921
Der Verband zählt inzwischen mehr als 1000 Mitglieder.
1920er
Bildung von Holzeinkaufsgesellschaften:
„Südwestdeutsche Holzeinkaufsgesellschaft“ (Baden),
Württemberg-Hohenzollernsche Holzeinkaufsgesellschaft mbH (Württemberg)
1926
Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen
1934
durch Staatseingriffe wieder Bildung von Bezirksgruppen und Trennung von Baden, Württemberg, Hohenzollern und Pfalz
1939 – 1945
Zweiter Weltkrieg
Während des zweiten Weltkriegs war die Verbandsarbeit aufgrund der diktatorischen Verhältnisse im dritten Reich nahezu lahm gelegt.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges erfolgte die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszone und somit eine Teilung Baden-Württembergs in französische und amerikanische Gebiete.
Dadurch bildeten sich 4 neue Verbände heraus, je zwei badische und zwei württembergische:
Nordbaden(amerikanisch) / Südbaden(französisch),
Nordwürttemberg (amerikanisch)/ Südwürttemberg(französisch)
Nordwürttemberg (amerikanisch)/ Südwürttemberg(französisch)
1951
Zusammenschluss der beiden württembergischen Verbände der ehemaligen französischen und amerikanischen Besatzungszonen zum Fachverband der Sägewerke Württemberg-Hohenzollern, mit Sitz in Stuttgart bzw. Tübingen
Obwohl auf Bundesländerebene eine Vereinigung Badens und Württembergs schon 1952 erfolgte, ließen die jeweiligen Sägeverbände sich damit etwas mehr Zeit. Sie erfolgte knapp 40 Jahre später, eine Zusammenarbeit im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft benötigte lediglich knapp 20 Jahre mehr wie die Bildung des Bundeslandes.
1971
Zusammenschluss des nordbadischen und des südbadischen Verbandes zum
„Verband Badischer Säge- und Holzindustrie“
1971
Zusammenschluss des badischen und des württembergischen Verbands zu der
„Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Sägewerksverbände“
16.02.1991
Pforzheim: Zusammenschluss des badischen und des württembergischen Verbandes „ Verband der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart
Im neuen Jahrtausend dann, konnte man stolz auf eine nunmehr 100 jährige Geschichte des Verbandes zurückblicken
2001
Feier des 100jährigen Bestehen in Freiburg

